Lena Maria Thüring

(*1981 in Arlesheim, BL), lebt und arbeitet in Zürich.

Einzelausstellungen im Jahre 2009 im Centre d’Art en l’Ille in Genf (mit Sarah Girard), bei New Space,Marcs Blond Project in Bern und in der Galerie Nomadenoase/Pudelkollektion in Hamburg, (DE).

Letzte Gruppenausstellungen im Kunstverein Freiburg (DE), im Kunsthaus Baselland, im Kunstmuseum Thun und im Ausstellungsraum Klingental.

Lena Maria Thüring gewann das Atelierstipendium des iaab in New York im Jahre 2010, den BLKB-Kunstpreis 2009, ein Werkbeitrag des Kantons Zürich und ein Stipendium der Kiefer Hablützel Stiftung im Jahre 2009. Dieses Jahr ist sie in Gruppenausstellungen im Reina Sofia National Museum in Madrid, im Dienstgebäude in Zürich, im Kunsthaus Langenthal in Bern und im Kunstmuseum Bern zu sehen.

Ausgestellte Werke:

DAS HAUS, 2008 Videoinstallation with sound, 11 min German, English subtitles, Videostill.

„Was macht Erinnerung aus und woran macht sie sich genau fest? In der Videoarbeit „Das Haus“ (2008) spiegelt sich ein halbes Jahrhundert Familiengeschichte an den leeren Wänden eines Einfamilienhauses: Die Kamera fährt durch das Gebäude, während eine Stimme aus dem Off von der Vergangenheit erzählt. Thürings Umgang mit Raum und Zeit im Film spielt mit den Erwartungen des Betrachters und befragt die Beziehung zwischen Dokumentation und Fiktion.“
(Auszug aus dem Text von Anette Amberg in Swiss Awards 2008, S. 177)

 

DER GROSSE BRUDER, DER BRUDER, DIE SCHWESTER, DIE KLEINE SCHWESTER, 2009 Videoinstallation with sound, 23 min, German, English subtitles, Videostill

„Der grosse Bruder, der Bruder, die Schwester, die kleine Schwester“ ist der Titel des neuen Films von Lena Maria Thüring, der, wie bereits in der Filmarbeit „Das Haus“ von 2008, den Vorgang des Erinnerns und das Nacherzählen einer Familiengeschichte aufnimmt. (…) In wechselnden Perspektiven werden aus den vier Monologen Ereignisse miteinander verknüpft, welche die Abgründe einer gutbürgerlichen Familie aufdecken.“
(Auszug aus dem Text von Simone Neuschwander in Swiss Awards 2009, S. 167)

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