Doris Althaus

 

Kurz Innehalten

Genau das ist die Absicht der zweiten Ausstellung der diesjährigen Trilogie. Mit 110-135cm hohen Keramik Figuren möchte die Solothurner Künstlerin Doris Althaus die Passanten dazu bewegen, kurz zu stoppen und den Augenkontakt mit ihren Jugendlichen Keramik Figuren zu suchen. Durch ihre Grösse befinden sich die Figuren auf Augenhöhe mit den Passanten und schaffen so eine visuelle Brücke zu ihrem Publikum. Ihre Konstellation ist ein stummer Dialog der im Kontrast mit seiner lauten Umgebung steht.

Doris Althaus lebt und arbeitet in Solothurn und ist Mutter einer erwachsenen Tochter. Schon als Kind begeisterte sie sich für das Modellieren und grub im nahe gelegenen Wald Lehm ab für kleine Figürchen. Nach detr obligatorischen Schulzeit absolvierte sie die Ausbildung zur Keramikerin, verfügt seit 2000 über ein eigenes Atelier und ist nebst ihrer Arbeit als Künstlerin auch in der Erwachsenenbildung beruflich tätig. Ihre Keramik Figuren sind frei modelliert und bestehen aus einer Mischung von verschiedenen Steinzeugtönen und Porzellan. Ihre Arbeiten entstehen ohne Fotovorlagen und werden mit eigenen Farb- und Glasurmischungen bemalt und mehrmals bei 1260° gebrannt, wodurch feine mehrschichtige Farbtöne auf der „Haut“ der Figuren entstehen.